Schützenheim

Nach der Wiedergründung im Jahre 1957 wurde auch der Schießbetrieb wieder aufgenommen. Von der Gastsube ins Nebenzimmer wurde geschossen- eine wahrhaft abenteuerliche Geschichte. Der Schießstand wurde später in den ersten Stock verlegt, wo aus einem Nebenzimmer in den Saal des Gasthauses geschossen wurde. Auf fünf Ständen konnte geschossen werden, damals in den sechziger Jahren fast eine Einmaligkeit im Gau Deggendorf.

Als 1982 das Gasthaus Helmbrecht, nach weit über hundertjähriger Wirtshausgeschichte seine Pforten schloss, stand die Schützengesellschaft „Grüner Hang“ ohne Vereinsheim da. Bis 1984 ruhte mehr oder weniger das Vereinsleben. In dieser Zeit wurden zähe Verhandlungen mit den Besitzern des Helmbrechts- Anwesens geführt, um den ehemaligen Wirtssaal als Vereinsheim zu pachten. 1984 gelang es dem 1. Schützenmeister Adolf Rager, dem 2. Schützenmeister Xaver Oisch sowie dem 2. Kassier Xaver Rager sen.  einen Pachtvertrag über 10 Jahre mit Elfriede Helmbrecht abzuschließen. Noch im gleichen Jahr wurden Umbau- und Renovierungsarbeiten abgeschlossen und im Dezember konnte der 1. Schießabend abgehalten werden. 1995 wurde das Schützenheim renoviert. Neue Toilettenanlagen und eine kleine Küche wurden eingebaut.

Im  Sommer 2019 werden  die alten elektrischen Scheibenzuganlagen durch vier moderne elektronische Schießanlagen der Firma Meyton ersetzt. Auch soll eine neue Lichtgewehranlage gekauft werden, mit der bereits Kinder gefahrlos an das Schießen herangeführt werden können.